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DRK unterstützt Iranischen Roten Halbmond nach Starkregen und Überflutungen (vom 16.04.2019)
DRK unterstützt Iranischen Roten Halbmond nach Starkregen und Überflutungen
Nach schweren Regenfällen seit dem 16. März in 31 Provinzen des Iran, vor allem in den Provinzen Golestan, Mazanderan, Khozeszan und Lorestan in der nordöstlichen Region des Iran, sind in einem großen Gebiet über zwei Millonen Menschen betroffen. Die Anzahl der Opfer ist auf 77 Personen angestiegen und rund 1.070 Verletzte sind gemeldet. Mindestens 10.170 Häuser sind beschädigt. Insgesamt ist die Bevölkerung von über 2.000 Dörfern und Städten von den Fluten im ganzen Iran betroffen.

Der Iranische Rote Halbmond (IRH) ist mit vielen Helferinnen und Helfern im Einsatz, um die betroffene Bevölkerung zu versorgen. Neben lebensrettenden Maßnahmen wurden bisher für rund 160.000 Menschen Notunterkünfte eingerichtet. Weiterhin bringt der IRH derzeit eine große Anzahl an Hilfsgütern in die von den Fluten betroffenen Regionen. So wurden bereits in Khuzestan Hilfsgüter an 73.000 Menschen in 190 Dörfern verteilt. Zusätzlich übernimmt der IRH den Transport Verletzter, errichtet Frühwarnsysteme für Risikogebiete und stellt Helikopter bereit, um auch schwer zugängliche Gebiete zu erreichen.

Der IRH ist über seine Verbandsstruktur mit Freiwilligen und Mitarbeitern im ganzen Land vertreten. Die Schwestergesellschaft des DRK ist mit 4.000 Teams und mit Unterstützung von 70.000 Hilfskräften im Einsatz. Ingesamt haben 330.000 Menschen aus 25 Provinzen Soforthilfe erhalten.

Nicht genügend Boote für schnelle Hilfe
Um auch die entlegeneren ländlichen Regionen mit Hilfsgütern versorgen zu können, fehlt es aber an kleinen, transportablen Booten. So kommt die Versorgung und mögliche Evakuierungen der Betroffenen nur sehr langsam voran. Das DRK unterstützt seine Schwestergesellschaft mit 40 aufblasbaren Rettungsbooten samt Außenbordmotoren, 80 Spezialbekleidungssets für Wasserretter (Neoprenanzüge, Helme, Westen, Stiefel) und neun Fließwasserrettungssets (Seile, Rucksäcke, Umlenkrollen etc. etc.), damit die unmittelbare Nothilfe, darüber hinaus aber auch die langfristige Versorgung gewährleistet werden kann.

Die Maßnahme wird finanziell vom Auswärtigen Amt unterstützt.

Langjährige Partnerschaft
Das DRK pflegt eine langjährige Zusammenarbeit mit dem IRH. Diese begann primär mit der Unterstützung der Schwestergesellschaft bei den Hilfen für Erdbebenopfernach den schweren Erdbeben von Ardebil (Februar 1997) und Bam (Dezember 2003), bei denen das DRK umfangreiche Soforthilfe geleistet hat. In diesem Zusammenhang startete das DRK im Jahr 2004 ein Projekt, das den Aufbau von Such- und Rettungshundestaffeln zum Ziel hat. Hunde leisten einen wesentlichen Beitrag zum Finden und Bergen Verschütteter nach Naturkatastrophen. Bisher hat der IRH 74 Rettungshundeteams im ganzen Land aufgebaut. Des Weiteren unterstützt das DRK seine Schwestergesellschaft mit regelmäßigen technischen Austauschen in den Bereichen Katastrophenmanagement und Bergrettung

Bitte unterstützen Sie unsere Hilfe mit einer Spende.

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX

Stichwort: Nothilfe Iran

Autor: DRK
Quelle: drk.de
© Fotos: IRH
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DRK-Kreisverband Calau e.V.
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Sabine Heise
Sabine Heise
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