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Philippinen/Vietnam: Hilfe nach Taifun Nock-Ten (vom 17.01.2017)
Philippinen/Vietnam: Hilfe nach Taifun Nock-Ten
Nachdem die Philippinen Ende des vergangenen Jahres von Taifun Nock-Ten getroffen wurden, sind die Aufräumarbeiten noch nicht abgeschlossen. Das Ausmaß der Zerstörung ist dabei wesentlich größer, als bisher angenommen.

Besonders aus schwer zugänglichen Regionen kommen weitere Schadensmeldungen. Und auch Vietnam wurde von den Ausläufern des Taifuns getroffen. Weiträumige Überschwemmungen waren die Folge. Das Deutsche Rote Kreuz hilft in beiden Regionen mit seinen Schwesterorganisationen und Partnern.

Über die Weihnachtstage traf Taifun Nock-Ten mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 185 und Böen von rund 255 Kilometern pro Stunde auf die Philippinen. Mehr als 1,6 Millionen Menschen sind von den Folgen des Taifuns betroffen. Über 200.000 Unterkünfte wurden entweder komplett oder teilweise zerstört. Auch Schulen und medizinische Einrichtungen sind beschädigt. Richard Gordon, Vorsitzender des Philippinischen Roten Kreuzes berichtet, dass nach wie vor Meldungen aus schwer zugänglichen Regionen eingehen. In Folge von Überschwemmungen und Erdrutschen steigt die Zahl der betroffenen Regionen und Menschen weiter.

Nock-Ten trifft Philippinen schwerer als Vietnam

Das DRK, seine Schwestergesellschaft, das Philippinische Rote Kreuz und weitere Partner der Rotkreuz- und Halbmondbewegung unterstützen die Bevölkerung mit Lebensmitteln, Wassertanks, existenzsichernden Maßnahmen, Hygiene- und Gesundheitsmaßnahmen und psychologischer Hilfe.

Nur wenige Tage nach den Philippinen wurde auch Vietnam von den Ausläufern des Taifuns getroffen. Die Schäden und Folgen, die Nock-Ten anrichtete, waren glücklicherweise nicht ganz so verheerend. Dennoch kam es besonders in der östlichen Küstenregion von Vietnam erneut zu großflächigen Überschwemmungen. Vor allem in den Provinzen Quang Bing und Binh Dinh, wo das DRK gemeinsam mit dem Vietnamesischen Roten Kreuz mehrere Katastrophenvorsorgeprojekte umsetzt, haben die Wassermassen schwere Schäden angerichtet. Das DRK unterstützt auch hier seine Schwestergesellschaft bei umfangreichen Nothilfemaßnahmen. Mit Wasserfiltern, Wasserreinigungstabletten, Bargeld, Haushaltsartikeln und Hausreparatur-Kits und der Notversorgung mit Trinkwasser wurde den Betroffenen schnell geholfen.

Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung greifen

Immer wieder werden die Philippinen und Vietnam von Naturkatastrophen wie Wirbelstürmen oder schweren Niederschlägen getroffen. Besonders die Folgen des Supertaifuns Haiyan, dem 2013 auf den Philippinen über 7.000 Menschen zum Opfer fielen und der rund 4,1 Millionen Menschen obdachlos machte, sind weiterhin spürbar.

Vietnam wurde alleine im Herbst 2016 und Anfang diesen Jahres von sechs aufeinanderfolgenden Überschwemmungen heimgesucht. Insgesamt waren 18 Provinzen mit über 1 Millionen Menschen betroffen und es waren fast 150 Tote zu beklagen.

In beiden Ländern engagiert sich das DRK mit den nationalen Organisationen und Partnern beim Wiederaufbau und der Entwicklung von Vorsorge- und Notfallhilfemaßnahmen sowie der Stärkung der Resilienz (Widerstandsfähigkeit). Dank unserer Hilfe konnten mit Blick auf Taifun Nock-Ten erste Maßnahmen zur Risikominderung erfolgreich umgesetzt werden. Dennoch wird weiterhin Hilfe benötigt.


Quelle: drk.de
© Fotos: ICRC
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